Zahnimplantate: Kosten und Infos

Zahnimplantat mit KroneImplantate sind ein vollwertiger Ersatz für einzelne fehlende Zähne; an ihnen lassen sich aber auch unterschiedliche Arten von festsitzendem oder herausnehmbarem Zahnersatz verankern. Die Implantatkörper selbst verwachsen mit dem Kieferknochen und treten an die Stelle der natürlichen Zahnwurzel. Auf dem Implantat wird die Suprakonstruktion als Zahnersatz befestigt.

Implantatgetragener Zahnersatz kostet oft mehrere tausend Euro.

Aber: Was bei anderen Dienstleistungen geht, das geht auch bei medizinischen: Verschiedene Dienstleister machen Angebote und stehen dabei im Wettbewerb: Bezogen auf Zahnärzte nennen wir das "Zahnarzt-Auktion".

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Überblick aktueller Auktionen

Sie sehen eine Auswahl von Implantat-Auktionen. Durch klicken auf die jeweilige Auktion gelangen Sie zur Detail-Seite. Hier können Sie sich näher über die teilnehmenden Zahnärzte informieren.

  Preisvergleich PLZ, Ort, AnreiseUrsprüngliche Kosten* Aktueller Preis* Gebote RestzeitMögliche Ersparnis*
P Implantate 71726 Benningen
Anreise: max. 50km
4.656,75 €
2.400,00 €
3
abgelaufen:
18.04.2014 11:30:00
2.256,75 €
P Implantate 46240 Bottrop
Anreise: max. 50km
1.266,01 €
770,00 €
5
abgelaufen:
31.03.2014 12:59:47
496,01 €
P Implantate 50321 Brühl
Anreise: max. 50km
1.706,23 €
1.530,00 €
4
abgelaufen:
31.01.2014 14:02:28
176,23 €
G Implantate 10785 Berlin
Anreise: max. 50km
1.537,37 €
899,00 €
4
abgelaufen:
05.02.2013 13:00:53
638,37 €
G Implantate 31246 Lahstedt
Anreise: max. 50km
3.683,36 €
1.880,00 €
3
abgelaufen:
05.09.2012 11:59:50
1.803,36 €
G Implantate 48488 Emsbüren
Anreise: max. 50km
5.705,96 €
4.100,00 €
2
abgelaufen:
12.03.2012 13:10:30
1.605,96 €
G Implantate 78713 Schramberg
Anreise: max. 100km
1.108,00 €
770,00 €
2
abgelaufen:
15.02.2012 11:35:30
338,00 €
G Implantate 08289 Schneeberg
Anreise: max. 50km
1.200,00 €
780,00 €
1
abgelaufen:
07.02.2012 12:24:00
420,00 €
G Implantate 90411 Nürnberg
Anreise: max. 100km
1.900,00 €
800,00 €
4
abgelaufen:
27.01.2012 14:01:21
1.100,00 €
G Implantate 53842 Troisdorf
Anreise: max. 50km
1.123,02 €
950,00 €
1
abgelaufen:
24.01.2012 13:58:50
173,02 €
P Implantate 34117 Kassel
Anreise: max. 100km
2.489,00 €
999,17 €
4
abgelaufen:
18.10.2011 12:59:55
1.489,83 €
G Implantate 65779 Kelkheim
Anreise: max. 200km
1.185,00 €
653,00 €
10
abgelaufen:
30.08.2011 12:15:30
532,00 €
Weitere Preisvergleiche

Zahnimplantate als künstliche Wurzel

FunktionZahn-Implantate ersetzen einen fehlenden Zahn optimal! Sie sind sehr gut verträglich und fühlen sich an wie die eigenen Zähne! Die Kaufunktion bleibt voll erhalten und es findet kein vermehrter Knochenschwund statt. 

Theoretisch ließe sich das gesamte menschliche Gebiss durch einzelne Implantate und entsprechender Suprakonstruktionen ersetzen - in der Praxis kommt das jedoch höchst selten vor.

Die häufigsten Gründe für das Einsetzen von Zahn-Implantaten sind einzelne fehlende Zähne (Einzelzahnimplantat). Bei größeren Zahnlücken dienen Implantate oft als Brückenpfeiler für mehrgliedrige Brücken. Zudem ist es möglich, im zahnlosen Kiefer einen mit sechs bis acht Implantaten festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnersatz zu verankern, um nicht auf eine Totalprothese angewiesen zu sein.

Geschichtliches

Zahnimplantate sind keine Erfindung der Neuzeit. Auf den Gedanken, fehlende Zähne zu ersetzen, kamen Menschen schon früh. Hier finden Sie mehr zur Geschichte der Implantologie.

Der Implantatkörper

Die genaue Bezeichnung für das Implantat selbst ist „Implantatkörper“. Dieser ist ein zylindrischer oder schraubenförmiger Sockel, der eine fehlende Zahnwurzel ersetzt.

Nach der Implantation verwachsen die künstlichen Zahnwurzeln allmählich mit dem Knochen und können in seltenen Fällen sofort, meistens aber nach einer mehrmonatigen Einheilungsphase die Funktion natürlicher Zahnwurzeln übernehmen.

Mehr zu: Arten von Zahnimplantaten

Kronen auf Implantaten

Nach dem Einheilen des Zahn-Implantats folgt die Eingliederung des Zahnersatzes: Die geplante Suprakonstruktion wird angefertigt und an dem Implantatkörper befestigt.

Die Suprakonstruktion kann je nach Befund verschiedene Formen annehmen. Als implantatgetragener Zahnersatz kommen Einzelkronen und Brücken oder kombinierte Lösungen sowie herausnehmbare Prothesen und Teilprothesen infrage. In der Wahl des Materials ist man als Patient frei: Sämtliche gängigen Materialien wie Vollkeramik oder Keramikverblendungen sind möglich.

Vorteile von implantatgetragenem Zahnersatz

VorteileDie Vorteile von Zahn-Implantaten sind überragend. Somit können Zahn-Implantate als bestmögliche Zahnersatzform gelten! Implantate sehen aus wie natürliche Zähne und fühlen sich auch so an. Es gibt keine Druckstellen, keine schlechte Haftung, Rutschen oder Wackeln wie bei einer Prothese. Man muss sich beim Essen, Sprechen oder Lachen keine Sorgen über eine schlecht haltende Prothese machen. Nicht zuletzt kann eine implantatgetragene Prothese im Gegensatz zur Vollprothese ganz normal mit der Zahnbürste geputzt werden, und muss zur Reinigung nicht herausgenommen werden.

Für viele leidgeplagte Patienten bedeutet das Setzen ihrer Implantate tatsächlich wieder neue Lebensqualität!

Darüber hinaus haben Implantate im Vergleich zu anderem Zahnersatz weitere Vorteile:

Kein Beschleifen gesunder Zähne nötig

Einzelimplantate sind die einzige Alternative zu Brücken, bei der kein Nachbarzahn in die Versorgung miteinbezogen werden muss. Dadurch, dass die künstlichen Zähne über das Implantat direkt im Kiefer verankert sind, ist keine Befestigung an den gesunden Nachbarzähnen notwendig.

Dies hat folgenden Vorteil: Es kommt nicht zum Verlust von gesundem Zahnmaterial. Für Prothesen, Kronen und Brücken müssen die Zähne beschliffen werden. Gesunde Zahnsubstanz wird dadurch unwiederbringlich geschädigt. 

Stärkt Knochenwachstum

Ein weiterer Vorteil der Implantate liegt darin, dass sie als künstliche Zahnwurzel einen positiven Effekt auf das Knochenwachstum haben.

Für den Umsatz und die Regeneration des Knochens sorgen im gesunden Kiefer die Kräfte, die die Zähne über die Zahnwurzeln auf den Knochen ausüben. Implantate übernehmen die gleiche Funktion. Dadurch wird der Stoffumsatz im Knochen angeregt. Eine Rückbildung des Kieferknochens wird verhindert.

Nachteile & Risiken bei Implantationen

All diese Vorteile haben jedoch ihren Preis: Implantate sind relativ teuer. Die Kosten sind zudem zum großen Teil privat zu tragen. Außerdem ist das Setzen von Implantaten wie jeder operative Eingriff mit Risiken verbunden.

Während der Operation bestehen gewisse Risiken für sogenannte intraoperative Komplikationen. Diese hängen stark vom Ort des Implantats (Frontzähne oder Backenzähne, Ober- oder Unterkiefer) und von der Knochenqualität ab. Schwere Komplikationen sind jedoch sehr selten.

In Ausnahmefällen kann es zu Verletzungen der Nerven kommen (vor allem im Seitenzahnbereich des Unterkiefers). Bei eng stehenden Zähnen kann es zu Verletzungen der Zähne und Zahnwurzeln von gesunden Nachbarzähnen kommen. Verletzungen der Kieferhöhle sind in manchen Fällen nicht vermeidbar. Blutgerinnungshemmende Medikamente, auch Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin) sollten rechtzeitig vor der Operation abgesetzt werden, um stärkere Blutungen zu vermeiden.

Grundvoraussetzungen für das Einsetzen von Implantaten sind ein guter gesundheitlicher Allgemeinzustand (zum Beispiel kein aktuelles Vorliegen von Infektionen), eine normale Blutgerinnung und Wundheilung, sowie ein ausreichendes Knochenangebot.

Die Implantation

Um die künstliche Zahnwurzel, das eigentliche Implantat, einzupflanzen, muss ein ambulanter operativer Eingriff mit einer Eröffnung der Schleimhaut und einer Bohrung zur Aufbereitung des Kieferknochens vorgenommen werden.

Die genaue Positionierung des Implantats erfolgt mithilfe einer Bohrschablone oder eines Navigationssystems, anschließend wird es eingeschraubt (Schraubenform) oder eingeklopft (Zylinder). Nach dem Einbringen kontrolliert der Zahnarzt mit einer Röntgenaufnahme den Sitz des Implantats.

Für den Eingriff reicht meist eine örtliche Betäubung aus. Ist die Implantation jedoch aufwendiger, beispielsweise wenn mehrere Implantate gesetzt werden und/oder weil wegen eines nicht ausreichenden Knochenangebots zugleich ein Knochenaufbau erforderlich ist, können eine Narkose und die stationäre Aufnahme in einer Zahnklinik sinnvoll sein.

Soll das Implantat geschlossen einheilen, wird die Wunde im Anschluss wieder vernäht. Wie lange die Knochenheilung dauert, lässt sich nicht pauschal beantworten – durchschnittlich sind drei bis sechs Monate Einheilungszeit. Nach der Einheilungsphase öffnet der Zahnarzt im zweiten Schritt die Schleimhaut noch einmal, um Kronen oder anderen Zahnersatz befestigen zu können.

Eine Alternative, die sich jedoch nicht für jeden Patienten eignet, ist die offene Einheilung, bei der ein Pfosten aus der Schleimhaut ragt. Hier ist kein späteres Freilegen des Implantats erforderlich. Das Implantat kann dann häufig sofort belastet werden, weswegen sich die Wartezeit auf den Zahnersatz deutlich verkürzt.

Welches Material wird verwendet?

MaterialDer überwiegende Teil aller Implantatkörper wird aus Titan gefertigt, einem Leichtmetall, dessen Materialeigenschaften als besonders Erfolg versprechend gelten.

Reintitan weist eine sehr gute Biokompatibilität auf und löst keine Unverträglichkeitsreaktionen oder Allergien aus. Titan ist außerdem durch seine Oberflächenstruktur in der Lage, eine feste Verbindung mit dem Kieferknochen einzugehen. Keramik- und Zirkonoxid-Implantate sind weniger verbreitet, weil deren Verlustquote durch Brüche oder Entzündungen höher ist.

Der Knochenaufbau

Um Implantate fest im Kieferknochen zu verankern, muss genügend Knochensubstanz vorhanden sein. Ist dies nicht mehr der Fall, dann kann mit bestimmten Techniken der Kieferknochen wieder in Dicke oder Breite vergrößert werden.

Unter Kieferaugmentation oder Kieferaufbau versteht man alle operativen Verfahren, die dazu dienen, den zurückgebildeten Knochen im Ober- oder Unterkiefer wieder aufzubauen.

Die Kieferaugmentation mit körpereigenem Knochen ist die erste Wahl für den Kieferaufbau. Für kleinere Aufbauten reichen Knochenspäne, die beim Bohren der Implantat-Löcher entstehen oder es werden kleine Knochenstücke aus dem Unterkiefer entnommen und transplantiert. Größere Korrekturen werden mit Knochentransplantaten aus dem Beckenknochen vorgenommen.

Beim Kieferaufbau mit körperfremdem Material wird kein Knochen, sondern künstliches Material zum Aufbau verwendet. Dabei wird meist Hydroxylapatit eingesetzt, ein phosphathaltiges Mineral, das auch im natürlichen Knochen enthalten ist.

Der Sinuslift bezeichnet eine Operationsmethode, mit der der Boden der Kieferhöhle (Sinus maxillaris) verdickt wird. Im Seitenzahnbereich des Oberkiefers kann es bei Knochenschwund zu einem Absinken des Kieferhöhlenbodens kommen, dessen Dicke sich dann reduziert. Um Implantate sicher einbringen zu können, muss hier ein Knochenaufbau des Bodens der Kieferhöhle durchgeführt werden.

Wie lange halten Zahnimplantate?

Wenn man von der Haltbarkeit von Implantaten spricht, dann ist damit der Zeitraum gemeint, über den die Implantate funktionstüchtig sind, sich nicht im Knochen bewegen und keine Schmerzen oder Beschwerden verursachen.

Die Haltbarkeit von Implantaten ist individuell sehr unterschiedlich und hängt von zahlreichen Faktoren ab: Knochenmenge und -qualität, allgemeiner Gesundheitszustand des Patienten, Mundhygiene, Art und Ort des Implantats und die Erfahrung des Implantologen beeinflussen die Prognose.

Langzeitstudien zeigten, dass nach 10 Jahren noch 90 % der Implantate vorhanden waren. In Einzelfällen hielten Implantate aber auch bis zu 40 Jahren.

Kosten und Preise

KostenersparnisDie Krankenkassen beteiligen sich nicht an den Kosten für das eigentliche Implantat, gewähren jedoch seit 2012 Festzuschüsse für die Suprakonstruktion. Dieser Zuschuss ist somit eine Leistung für Zahnersatz, die durch ein Implantat ausgelöst wird, und wird gleichgesetzt mit einer „andersartigen Versorgung“.

Neben den Materialkosten für das Implantat und den Verbrauchsmaterialien zahlen Sie als Patient auch das Honorar des Implantologen, die Kosten, die im Zahnlabor anfallen sowie eventuell weitere Kosten im Zusammenhang mit dem Implantat (Kiefergelenkdiagnostik, CT). Hinzu kommt der gewählte Zahnersatz, der je nach Material nur zu einem sehr geringen Teil vom Festzuschuss abgedeckt wird.

Eine Kostenvoraussage ist daher kaum möglich, wie die großen Unterschiede der folgenden Auflistung der Preise verdeutlichen. Sie können durchschnittlich mit Kosten von 1.800 € bis 2.800 € (abhängig vom Zahnersatz) für ein einzelnes Seitenzahn-Implantat rechnen, ein Frontzahn-Implantat kostet durchschnittlich 2.000 € bis 3.200 €. Eine auf 2 Implantaten verankerte Brücke kostet üblicherweise zwischen 4.000 € und 5.000 €. Versorgungen mit festsitzendem Zahnersatz auf Implantaten bei kompletter Zahnlosigkeit beginnen bei 13.000 €.

* Es handelt sich um unverbindliche Kostenschätzungen. Die endgültige Abrechnung kann vom Betrag der Kostenschätzung abweichen. Zwar bemühen sich unsere Ärzte, die Angebote so realistisch wie möglich zu gestalten, aber unvorhergesehene Umstände lassen sich leider nicht ganz ausschließen. Weitere Informationen finden Sie unter: Für Patienten.